Das Projekt

Grundstück

Der Garten

  • Eine Fläche (maximal 1000 m2) im Ortszentrum von Bad Zell (Gutauerstraße) wird von einem Bio-Betrieb gepachtet und gemeinsam von den Teilnehmer*innen des Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgartens genutzt.

Der Gartenplan

  • Individualist*innen können eine Fläche von ca. 9 m2 oder ein Vielfaches davon selbst bestellen.
  • Commonist*innen, also jenen, die gerne gemeinsam gärtnern wollen, steht eine Gemeinschaftsgartenfläche zur Verfügung.
  • … aber auch eine Kombination beider Varianten ist möglich.

Gartenplan

Die Ziele

  • Neben der Freude selbst Gemüse, Obst, Kräuter und Blumen anzubauen und zu ernten, steht vor allem der Weg dorthin im Vordergrund, das Miteinander-Gärtnern, der Austausch von Wissen oder selbst gezogenen Pflanzen.
  • Bei der Arbeit im Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgarten wird der Kontakt zum Boden (wieder)gefunden und Wissen über die Kultivierung von Nutzpflanzen erworben, ausgetauscht und (wieder)ausgegraben.
  • Der Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgarten ist ein kommunikativer Begegnungsort.
  • Durch die Selbstversorgung mit eigenem Gemüse wird zumindest teilweise die Kontrolle und Transparenz  über die konsumierten Lebensmittel  zurückgewonnen.
  • Durch die Selbstversorgung, die regionale Herkunft und die lokale Produktion entsteht eine Ökonomie der Nähe.
  • Der Wert von frischen, saisonalen, verpackungsfreien Lebensmitteln wird den Teilnehmer*innen bewusst.
  • Workshops über die Verwendung des selbstgezogenen Gemüses in der Küche, die Lagerung und Konservierung werden organisiert. Alles wird verwertet – von der Schale bis zum Kern!
  • Vernetzung mit anderen Gemeinschaftsgärten in der Region MVA und Nutzung von Synergien auch durch eine gemeinsame Internetplattform.

Die Gärtner*innen

  • Jede*r kann mitmachen. Von jungen Familien, die ihren Kindern zeigen wollen, woher das Gemüse kommt und wie es schmeckt, bis zu Menschen auf der Suche nach einem Ausgleich zum Arbeitsalltag, aber auch jene die keinen Zugang zu einem Stück Erde haben, können teilnehmen. Alt und Jung, Mann und Frau – alle sollen von einander profitieren und lernen. Der Garten steht auch Besucher*innen offen. (Zentrale Lage im Ort!)

Die Umsetzung

Tu was Präsentation2014

  • Natürlich sind mit der Errichtung des Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgartens Kosten verbunden. Das Grundstück muss gepachtet werden, Gartenwerkzeug muss angeschafft werden. Eine Gerätehütte und  Sitzgelegenheiten für den kommunikativen Austausch wären nur zwei von vielen geplanten Gestaltungsprojekten.
  • Auch Saatgutmuss gekauft werden und Workshops sollen abgehalten werden.
  • Um finanzielle Unterstützung wurde bei „Tu-Was“ und beim „Klimabündnis OÖ“ angesucht und soll den Start des Projektes erleichtern. In den Folgejahren werden die anfallenden Kosten dann von den Teilnehmer*innen getragen.
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